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Zeitraffer-Video erstellen

Sie möchten ein beeindruckendes Zeitraffer-Video erstellen? Wir zeigen Ihnen, was Sie dafür benötigen und wie Sie vorgehen sollten.

10 Minuten Lesedauer

Auf einen Blick: Zeitraffer-Video erstellen

  • Zeitraffer zeigen langsame Bewegungen mit hoher Geschwindigkeit, etwa vorbeiziehende Wolken
  • Nahezu alle Smartphones und digitalen Kameras eignen sich, um ein Zeitraffer-Video zu erstellen
  • Ein Stativ und ein Bluetooth-Fernauslöser erleichtern die Aufnahme
  • Korrekte Kameraeinstellungen verwenden
  • Für optimale Ergebnisse Timelapse-Tools und Software am Computer verwenden
  • Zeitraffer mühelos mit iPhone aufnehmen
  • Welche Kamera eignet sich für Zeitrafferaufnahmen?

    Nahezu alle Smartphones und digitalen Kameras eignen sich für Zeitrafferaufnahmen. Wichtig ist, dass Sie Bilder in festgelegten Intervallen aufnehmen können. Das gelingt entweder über einen integrierten Modus oder einen verbundenen Bluetooth-Fernauslöser.

  • Zeitraffer: Wie viele Bilder pro Minute/Sekunde?

    Wie viele Bilder pro Minute oder Sekunde ein Zeitraffer-Video haben sollte, hängt von der Bewegung des Motivs ab. Je langsamer die Bewegung, die Sie einfangen möchten, desto weniger Bilder pro Minute oder Sekunde sind erforderlich.

  • Welche Geschwindigkeit ist ideal für Zeitraffer?

    Die ideale Geschwindigkeit für einen Zeitraffer lässt sich leicht bestimmen. Sie ergibt sich aus der Zeitspanne Ihrer Aufnahme und der gewünschten Videolänge. Möchten Sie etwa aus drei Stunden vorbeiziehender Wolken ein 30-sekündiges Zeitraffer-Video mit 30 Bildern pro Sekunde erstellen, dann müssen Sie dazu 5 Bilder pro Minute, also alle 12 Sekunden ein Bild aufnehmen.

Was sind Timelapses und wie entstehen sie?

Ein Timelapse ist ein Video, das den Zeitraffereffekt zeigt. Eine stationäre Kamera filmt dabei das Motiv über einen längeren Zeitraum, nimmt aber nur wenige Bilder pro Sekunde auf. Beliebte Motive sind etwa Sonnenauf- und -untergang, Pflanzenblüten oder das bunte Treiben auf einer belebten Straße.

Wenn Sie unterwegs sind, um Sterne mit dem Handy zu fotografieren, können Sie ein wenig mehr Zeit einplanen und im Anschluss Bilder für ein Zeitraffer-Video aufnehmen. Denn technisch wird ein Zeitraffer aus einzelnen Fotos erstellt. Diese Fotos werden im fertigen Timelapse-Video schnell hintereinander wiedergegeben. Meist enthält eine Wiedergabesekunde 25 oder 30 Bilder.

Zur Veranschaulichung: Sie nehmen alle sechs Sekunden ein Bild auf und erstellen aus diesen Fotos ein Zeitraffer-Video mit 30 Bildern pro Sekunde. Dann zeigt eine Sekunde des Timelapse-Videos knapp drei aufgenommene Echtzeitminuten.

Unterschied zwischen Timelapse und Hyperlapse

Während Sie ein Timelapse-Video als klassischen Zeitraffer aus Fotos erstellen, gibt es auch den Hyperlapse. Dabei handelt es sich jedoch um beschleunigt wiedergegebene Videos, bei denen sich die Kamera bewegt und Motive wechseln. Filmen Sie beispielsweise einen ausgiebigen Spaziergang mit einer Kamera und geben Sie dieses Video anschließend so schnell wieder, dass der Spaziergang innerhalb weniger Minuten komplett abgespielt wurde, handelt es sich um ein Hyperlapse-Video.

Zeitraffer erstellen: Tipps

Ein Zeitraffer-Video zu erstellen, ist ganz einfach, wenn Sie ein paar Tipps beherzigen. Für optimale Ergebnisse wählen Sie Ihr Equipment passend zum Motiv und den Gegebenheiten während der Aufnahme. Richtig gelungene Zeitraffer-Videos lassen sich nicht nur mit hochwertigen DSLR-Kameras aufnehmen, sondern auch mit Ihrem Smartphone. Mit den folgenden Tipps machen Sie bei der Aufnahme und der Nachbearbeitung alles richtig.

Die richtige Kamera verwenden

Grundsätzlich sind alle Smartphones und Fotokameras in der Lage, Material für ein Timelapse-Video aufzunehmen. Je besser die Bildqualität, desto hochwertiger lässt sich daraus ein Zeitraffer-Video erstellen. Bei der Auswahl der Kamera kommt es allerdings nicht nur auf die Aufnahmequalität an, sondern auch auf den Einsatzbereich.

Für spontane Zeitraffer-Aufnahmen eignen sich auch Smartphones oder Actioncams, die aufgrund ihrer kompakten Maße Platz in nahezu jedem Gepäck finden. Über einen Bluetooth-Fernauslöser lassen sich die Handy-Aufnahmen bequem automatisch innerhalb von individuellen Intervallen machen, sodass Sie bestens gerüstet sind, um ein Zeitraffer-Video aus Fotos zu erstellen.

Standort und Aufnahmewinkel clever wählen

Damit ein Timelapse-Video den gewünschten Effekt zeigt, ist der optimale Standort wichtig. Möchten Sie zum Beispiel über das Wachstum einer Pflanze ein Zeitraffer-Video erstellen, dann wählen Sie den Standort der Kamera mit geringem Abstand und den Aufnahmewinkel leicht von oben auf die Pflanze, sodass die ausgewachsene Pflanze im Verlauf der Aufnahme den Großteil des Bildausschnitts einnimmt.

Möchten Sie hingegen den Sonnenuntergang als Zeitraffer aufnehmen, dann wählen Sie einen Standort, der einerseits den Horizont gut abbildet und andererseits möglichst keine störenden Bewegungen im Vordergrund zulässt. Einzelne Personen, die während der Aufnahme durchs Bild laufen, stellen meist kein Problem dar. Ein buntes Treiben direkt vor der Linse beeinträchtigt die Aufnahme jedoch oft erheblich.

Den Aufnahmewinkel bestimmen Sie selbst. Möchten Sie neben dem Sonnenuntergang zeigen, wie sich die Umgebung verändert, etwa die Lichter der Stadt zu leuchten beginnen, dann wählen Sie die Perspektive so, dass der Himmel etwa ein Drittel des Bildes ausmacht. Soll hingegen der Nachthimmel im Fokus stehen, richten Sie Ihr Handy etwas weiter nach oben aus, sodass der Himmel etwa zwei Drittel des Bildes füllt.

Ideen für Zeitraffer-Motive

Viele Motive eignen sich, um ein Timelapse-Video zu erstellen. Jedes Motiv, dass im Zeitverlauf entsteht oder sich verändert, ist auch ein potenzielles Zeitraffer-Motiv. Wie wäre es zum Beispiel, wenn Sie ein Zeitraffer-Video von sich erstellen, wie Sie gerade ein paar Selfie-Ideen ausprobieren? Als weitere Inspiration für Ihr nächstes Videoprojekt haben wir ein paar Ideen gesammelt:

Videoaufnahme am Fluss

  • Sonnenaufgang/Sonnenuntergang, klarer Sternenhimmel, vorbeiziehende Wolken
  • Fließende Bäche und Flüsse, Verkehr auf einer Schifffahrtsstraße
  • Sich öffnende Blüte/Wachstum einer Pflanze
  • Lichter einer Stadt bei Nacht
  • Baustellen, Events oder Straßenfeste
  • Kreative Tätigkeiten wie Zeichnen, Töpfern, Handwerken oder Dekorieren
  • Zug- und Autoverkehr

Intervallaufnahmen für beste Ergebnisse

Um ein Zeitraffer-Video zu erstellen, sind Intervallaufnahmen nötig. Die meisten modernen Handys und digitalen Kameras haben dieses Feature an Bord. Oft gibt es jeweils sogar einen speziellen Modus für Timelapse-Videos. Dabei nimmt das Smartphone zuerst Fotos auf und fügt die Aufnahmen anschließend automatisch zu einem fertigen Timelapse zusammen. Sie brauchen dann nicht mehr im Rahmen der Nachbearbeitung ein Zeitraffer-Video zu erstellen. Dadurch sparen Sie zwar einerseits Zeit, haben andererseits jedoch auch kaum noch Möglichkeiten, das Ergebnis nach der Aufnahme zu beeinflussen.

Stromversorgung sicherstellen

Je länger die Aufnahme dauert, desto wichtiger wird die Stromversorgung. Insbesondere bei Ausflügen an entlegene Positionen ist der Handy-Akku bis zur eigentlichen Timelapse-Aufnahme womöglich schon ein gutes Stück entladen. Damit Sie mit vollem Akku und somit maximaler Ausdauer starten können, empfehlen wir Ihnen, eine leistungsstarke Powerbank mitzunehmen. So können Sie auch längere Timelapse-Videos erstellen, ohne sich Sorgen um die Akkuladung machen zu müssen.

Stativ verwenden

Eine der wichtigsten Voraussetzungen, um ein gelungenes Zeitraffer-Video zu erstellen, ist ein stabiler Stand der Kamera an derselben Stelle. Bereits minimale Veränderungen sind später sichtbar und beeinträchtigen das Ergebnis. Verwenden Sie deshalb ein standfestes Stativ, das die Kamera über die gesamte Aufnahmedauer sicher fixiert. Auch Smartphones lassen sich mithilfe eines Adapters leicht an Kamerastativen befestigen.

Manuelle Timelapse-Einstellungen

Idealerweise nehmen Sie für Ihren Timelapse alle Einstellungen der Kamera manuell vor. Dadurch vermeiden Sie im späteren Timelapse-Video sogenanntes Flickering, also Sprünge der Belichtung, die durch die Kameraautomatik bei veränderten Belichtungsverhältnissen vorgenommen werden. Als Faustformel verwenden Sie das halbe Zeitintervall zwischen den Aufnahmen als Belichtungszeit.

In unserem Beispiel von oben mit sechs Sekunden zwischen den Aufnahmen wählen Sie also eine Belichtungszeit von etwa drei Sekunden. Um Überbelichtung zu vermeiden, arbeiten zusätzlich Sie mit hoher Blende und möglichst geringem ISO-Wert. Bei starkem Sonnenlicht greifen Sie bei Bedarf zu zusätzlichen Graufiltern.

Zu guter Letzt stellen Sie noch den Fokus manuell ein und belassen ihn über die gesamte Aufnahme konstant. Haben Sie die optimalen Timelapse-Einstellungen gefunden, können Sie mit der Aufnahme beginnen und Ihr Zeitraffer-Video erstellen. Bietet Ihre Kamera keine Möglichkeit, um die Einstellungen manuell vorzunehmen, können Sie häufig auch einen Timelapse- oder Zeitraffermodus verwenden. Dies bietet sich insbesondere bei Smartphones und Actioncams an.

Tools und Software

Haben Sie ausreichend Material aufgenommen, können Sie im Nachgang ein Zeitraffer-Video aus den Bildern erstellen. Dafür gibt es für jeden Anspruch und jedes Budget passende Tools für iPhone, Android, PC und Mac. Von professionellen Lösungen wie LRTimelapse, Timelapse Tool und Pano Lapse bis zu Gratisanwendungen wie SkyStudioPro oder Time Lapse Creator haben Sie am Computer die Wahl.

Lapse It Pro macht sich ausgezeichnet auf dem iPhone und für Android eignet sich Framelapse hervorragend. Selbstverständlich können Sie auch Videobearbeitungsprogramme wie Adobe Premiere Pro oder Apple Final Cut Pro verwenden, um Zeitraffer-Videos zu erstellen.

Person macht Videoaufnahmen mit dem Handy.

Timelapse mit iPhone aufnehmen

Wenn Sie ein einfaches Zeitraffer-Video mit dem iPhone erstellen möchten, genügt häufig die Kamera-App. Dort können Sie nämlich den Zeitraffer-Modus auswählen, indem Sie in der Zeile über dem Auslöser nach rechts wischen. Sie finden den Zeitraffer also ganz links in der Auswahlzeile der Kamera-Modi. Nach der Auswahl des Modus können Sie auf dem Display Ihres iPhones noch die Zeitraffer-Geschwindigkeit ändern. Dadurch legen Sie das Aufnahmeintervall der einzelnen Bilder und somit die Geschwindigkeit des Timelapse-Videos fest. Passen Sie diese Einstellung am besten an Ihr Motiv an, bevor Sie das Zeitraffer-Video erstellen.

Timelapse-App verwenden

Deutlich mehr Einstellungsmöglichkeiten bekommen Sie mit einer speziellen Zeitraffer-App. Lapse It Pro übernimmt zum Beispiel nicht nur die Intervallaufnahmen mit manuellen Einstellungen, sondern generiert auch eine 3D-Karte Ihres Motivs, sodass Sie später unterschiedliche Effekte für Vorder- und Hintergrund anwenden können. Die App nimmt einzelne Bilder auf, aus denen sich anschließend ein Zeitraffer-Video erstellen lässt.

Dazu unterstützt die App das unkomprimierte RAW-Format für Bilder, sodass Sie diese auch später noch grundlegend bearbeiten können, um etwa die Farbtemperatur anzupassen. Wenn Sie ein rundum gelungenes Zeitraffer-Video mit Ihrem iPhone erstellen möchten, ist diese Timelapse-App eine der besten Lösungen. Denken Sie daran, ein passendes Stativ zu verwenden, um wackelfreie Aufnahmen zu machen.

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